Meine Themen.

Familien sind das Herz unserer Region.

Die besondere Lage des Kreises rund um Trier, an der Grenze zu Luxemburg, bietet viele Perspektiven für junge Familien.

Im Kitaausbau haben der Landkreis und die Ortsgemeinden in den letzten 15 Jahren Enormes geleistet. Das Angebot an Ganztagsplätzen und U3-Plätzen liegt landesweit an der Spitze. Gleiches trifft auf die außerschulische Jugendarbeit zu. Die flächendeckende Schulsozialarbeit an allen Realschulen plus ist erreicht, an den Grundschulen wurde gemeinsam mit den Verbandsgemeinden eine sozialpädagogische Beratung eingerichtet. Ich unterstütze die Idee, einen lokalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderung zu erstellen. Auch das Thema Pflege wird für uns alle immer bedeutender. Gemeinsam mit den Einrichtungen und den Schulen möchte ich gerne weitere Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel ergreifen und die Pflegestrukturplanung beim Landkreis weiter ausbauen. Nicht zu vergessen: Das Förderprogramm des Kreises zum barrierefreien Umbau von Wohnungen ist gerade für ältere Bürgerinnen und Bürger ein „Renner“ .

Es liegt mir am Herzen, Familien eine lebenswerte Region mit Zukunft zu bieten.

Bildung darf kein Zufall sein.

Kinder und Jugendliche sollten gleiche Bildungschancen erhalten. Das Bildungsbüro des Kreises und das Jugendamt arbeiten deshalb eng mit den Schulen und Kitas zusammen, um Bildung in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen.

Da vor allem die Jüngeren von der Pandemie betroffen sind, verdienen sie unsere besondere Aufmerksamkeit.
Die Sommer- und Herbstschule im vergangenen Jahr haben landesweit Spitzenwerte bei der Teilnahme der Schulen erreicht. Die „Aufholprogramme des Bundes nach der Pandemie werden mit unserer Volkshochschule, der Kreismusikschule und der Jugendpflege eng vernetzt. Die Sach- und Personalausstattung für die Digitalisierung aller Bildungsbereiche wird weiter konsequent ausgebaut.
Schule braucht Profil. Deshalb setzen alle weiterführenden Schulen eigene Schwerpunkte. Durch Fachoberschulen, berufliche Gymnasien und in vielfältigen Bildungsgängen der Berufsbildenden Schulen schaffen sie besondere Angebote und sorgen für Praxisbezug im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich und bei der Digitalisierung. Auch unsere Förderschulen sind bestens angesehen, denn sie vermitteln Praxis und fördern Inklusion.

Ich danke den vielen Engagierten in unseren Kitas und Schulen, denn die Herausforderungen sind immens!

Digitalisierung ist kein Selbstläufer – sie ist Chance für ländliche Gemeinden.

Was ist wirklich wichtig im Leben? Nicht zuletzt war die Pandemie sicherlich für viele ein Denkanstoß. Immer mehr Menschen – gerade Familien – möchten künftig im ländlichen Raum leben und arbeiten. Damit das gelingt, ist es wichtig, die Digitalisierung voranzutreiben.

Bisher wurden rund 11.000 Haushalte und 600 Gewerbebetriebe, die über eine geringe Internet- bandbreite verfügten, vom Landkreis und den Verbands- sowie Ortsgemeinden mit Glasfaser- anschlüssen ausgestattet. Das ist ein sehr guter Anfang. Die nächsten Bundesprogramme zum weiteren Breitband-Ausbau werden wir ebenfalls konsequent umsetzen. Die Einrichtung von vier „Co-Working-Spaces durch die Wirtschaftsförderung des Kreises mit dem Titel „Raumgewinn“ ist landesweit einmalig. In Trittenheim, Zemmer und Irsch gibt es bereits diese neuen, flexiblen Arbeitsplätze, in der Fußgängerzone von Hermeskeil wird es ab dem Herbst solche externen Büros geben. Darüber hinaus sollte in den Ortskernen künftig Wohnen, Leben und Arbeiten noch besser vernetzt und damit attraktiver gestaltet werden.

Ich setze mich nachdrücklich für moderne Infrastrukturen ein, damit unsere ländliche Region auch verstärkt Arbeitsplatz sein kann.

Gesundheit ist eine Zukunftsaufgabe.

Die Pandemie hat die Schwächen der Gesundheitsversorgung offengelegt. Sie hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Ärzte und Krankenhäuser nicht nur nach wirtschaftlichen Kennzahlen arbeiten. Daher ist es richtig, das Kreiskrankenhaus Saarburg zu unterstützen und so die Weichen für eine nachhaltige Zukunft zu stellen – und obendrein über 600 Arbeitsplätze zu erhalten. Dafür habe ich mich mit der CDU-Kreistagsfraktion stets stark gemacht.

Sollte es nötig werden, die Versorgungsstrukturen rund um das Hermeskeiler Krankenhaus zu fördern, muss der Kreis ebenfalls dazu bereit sein. Der Kreis als Rettungsdienstbehörde wird künftig die Leitstelle Trier und die Rettungswachen strukturell verbessern. Wegen der zunehmenden Unwetterereignisse sind bereits vier neue Logistikstandorte der Feuerwehren in der Umsetzung und ein eigenes Lagezentrum für den Katastrophenschutz ist in Planung. Generell plane ich, die Rettungs- und Hilfsdienste sowie Feuerwehren zu stärken, damit sie uns weiterhin schnell und zuverlässig zur Verfügung stehen.

Auch in den kommenden Jahren möchte ich mich für umfangreiche und zukunfts- orientierte Gesundheitsangebote im Landkreis Trier-Saarburg stark machen.

Klimaschutz fängt vor Ort an.

Seit vielen Jahren haben wir den Klimaschutz auf der politischen Agenda. Mit Erfolg: Die Region Trier ist längst eine „100-Prozent-Erneuerbare-Energien-Region“. Auch die Energieversorgung aus Wind und Wasser steigt ständig. Der Landkreis hat mit seinen „Regionalwerken Trier-Saarburg“ bereits eine ganze Reihe von Projekten umgesetzt und weitere angestoßen. Kürzlich wurde ein kreiseigenes Solarkraftwerk, das 1.400 Haushalte versorgen kann, in Betrieb genommen.

Erste Bausteine für ein Radwege-Konzept wurden bereits gesetzt. Der ÖPNV leistet obendrein einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Er wurde daher bereits umfassend neu geordnet und ich will weiter daran arbeiten, dass Busse und Bahn bezahlbar und verlässlich bleiben – auch in der Fläche.

Innovatives Bauen schont zusätzlich das Klima: Die „Eisspeicherheizung“ im Schweicher „Integrativen Schulprojekt“ ist ein Leuchtturm für Innovation, für Nachhaltigkeit am Bau und steht Pate für künftige Vorhaben des Kreises.

Die bisherigen Entwicklungen will ich weiter vorantreiben und dem Klimaschutz den Stellenwert einräumen, den er dringend braucht. Dazu gehört auch die Beschäftigung eines Klimaschutzmanagers.

Landwirtschaft, Weinbau, gewerbliche Wirtschaft – sie sind bei uns nachhaltig.

Bäuerliche Landwirtschaft und Weinbau – als Familienbetriebe – garantieren Wertschöpfung vor Ort und gute Lebensmittel. Sie sind nachhaltig und gestalten das Landschaftsbild an Mosel, Saar, Ruwer, Hochwald, Eifel oder Saargau. Sie verdienen den besonderen Schutz der Kommunalpolitik. Das gilt auch bei der Inanspruchnahme von Flächen für Baulandausweisung.

Die gewerbliche Wirtschaft, Handel, Dienstleistung und Handwerk arbeiten innovativ, sind regional verankert und nachhaltig. Die letzten Krisen haben gezeigt: Die Mischung aus großen und kleineren Betrieben aus Industrie und Mittelstand stimmt. Die Bindung der Unternehmer zur Mitarbeiterschaft ist sehr eng. Nicht umsonst ist die Arbeitslosenquote bei uns so niedrig und bundesweit Spitze!

Dennoch steht unser Kreis mit anderen Regionen im Standortwettbewerb. Wir dürfen uns nicht ausruhen. Bestehende und neue Gewerbe- und Industriegebiete werden mit moderner Infrastruktur für Digitales und Energie ausgestattet, „Blaupause“ dafür ist der Industriepark Region Trier in Föhren.

Im vergangenen Jahr hat der Landkreis seine Wirtschaftsförderung deshalb neu aufgestellt.

Zusammen mit den Handels- und Handwerkskammern möchte ich auch künftig unsere Betriebe bei ihrer Entwicklung intensiv begleiten.

Gemeinsam mehr erreichen – auch mit unseren Nachbarn.

Was wäre unser Landkreis ohne kulturelles bzw. ehrenamtliches Engagement – auch mit unseren Nachbarn in Luxemburg oder Trier? Gerade hier profitieren die Menschen von den vielen grenzüberschreitenden Kooperationen mit einzigartigen Förder- und Gestaltungsmöglichkeiten.

Im Ehrenamt wird enorm viel geleistet und jeder Euro ist hier sinnvoll angelegt. Umso wichtiger ist es, dass Kultur, Sport und Ehrenamt nicht freiwillige kom- munale Aufgaben bleiben. Dass sie nicht unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden. Unser ländliches Gemeinwesen lebt vom Ehrenamt. Seien es Kultur- oder Sportvereine, Hilfsorganisationen oder unsere Gemeinderäte. Alle verdienen Unterstützung durch das Hauptamt in den Verwaltungen und der Wirtschaft. Mit dem Bundesprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ hat der Landkreis bereits ein beispielhaftes Projekt zur Förderung gestartet. In den aktuellen Krisen haben wir alle gesehen, wie sozial, spontan und erfinderisch unser Ehrenamt ist.

Ich will mich weiterhin persönlich einbringen und bin dankbar für jede ehrenamtlich helfende Hand. Für einen lebenswerten Landkreis Trier-Saarburg.